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Veröffentlicht am 04.05.2010, 11:35 Uhr     Druckversion
Großflughafen Kaltenkirchen

Lehnert (CDU) und Hildebrand (FDP) verhindern endgültiges Aus, kritisiert Kreisvorsitzender Hannes Birke das Abstimmungsverhalten der beiden Abgeordneten.
Ganz offensichtlichen kann sich die Landesregierung von dem Projekt „Großflughafen Kaltenkirchen“ nicht verabschieden und will es durch die Hintertür wieder auf die politische Tagesordnung setzen. Für den SPD-Kreisvorsitzender Hannes Birke ist diese Zielsetzung nach der Entscheidung des Landtages, im Rahmen eines Luftverkehrskonzeptes den Standort Kaltenkirchen zu überprüfen, mehr als deutlich.

Mit ihrer Entscheidung verschließt sich die Landeregierung den seit Jahren bekannten Argumenten, die gegen den Bau sprechen. Birke verweist auf bekannte Gutachten, die keinen Bedarf für ein solches Großprojekt sehen, vor Fehlinvestitionen warnen und den Landschaftsverbrauch als ökologisch für unverantwortbar bezeichnen.

Den beiden Landtagsabgeordneten Peter Lehnert (CDU) und Günter Hildebrand (FDP) sind diese Gründe bekannt. Wer wie Hildebrand ohnehin gegen das Projekt ist und wer wie Lehnert prophezeit , am Ende der Prüfung müsse der endgültige Verzicht stehen, der liefert –so Birke sarkastisch – „dem staunen Publikum“ nichts anderes als einen politischen Eiertanz.

Für ihn haben die Barmstedter recht. Die Pläne für einen Flughafen in Kaltenkirchen gehören in die Tonne und dafür hätten die beiden Abgeordneten sorgen können. Bei der Ein-Stimmen-Mehrheit von schwarz-gelb im Landtag hätte ihr entschiedenes Nein alle Versuche das Projekt Flughafen wieder „zum Leben zu erwecken“ beendet.
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